
01. Oktober 2026
Noch ein Geschenk? Wie Hotels und Restaurants mit Zusatzverkäufen Weihnachtsumsatz machen
Ein Gast möchte nach dem Essen den Wein mitnehmen, den er gerade im Glas hatte. Er fragt beim Bezahlen, ob er ihn auch flaschenweise kaufen kann. Solche Situationen könnten für dein Weihnachtsgeschäft interessanter sein als manche eigens entwickelte Geschenkidee. Denn vieles, was sich verschenken lässt, gehört ohnehin zum Betrieb. Es muss nur so angeboten werden, dass Gäste es auch als Geschenk wahrnehmen.
Erst schauen, was Gäste sowieso gern kaufen
Wer im November anfängt, über Weihnachtsangebote nachzudenken, landet schnell bei neuen Produkten. Eine eigene Geschenkbox sieht gut aus. Vielleicht noch mit hausgemachtem Inhalt und individueller Verpackung. Im Alltag beginnt damit allerdings eine kleine Nebenproduktion. Material muss bestellt werden, Ware vorbereitet, verpackt und irgendwo gelagert werden. Für einen Betrieb, der solche Produkte ohnehin verkauft, ist das kein großes Thema. Wer sonst ausschließlich im Restaurantgeschäft arbeitet, schafft sich damit neue Arbeit in einer Zeit, in der die Küche meist gut ausgelastet ist. Hilfreicher ist ein Blick auf das, wonach Gäste eh fragen. Gibt es ein Frühstück, zu dem auch Gäste aus der Umgebung kommen, lässt sich daraus ein Gutschein machen. Im Hotel kann eine beliebte Wellnessleistung genauso funktionieren.
Das Angebot muss dabei nicht originell sein. Es sollte vor allem glaubwürdig zum Haus passen.
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