
Abomodell statt Einzelbuchung
25. Juni 2026
Wie das „Netflix für Hotelzimmer“ funktioniert und ob es auch für dich etwas ist
Ein Hotelzimmer wird pro Nacht verkauft. Ein Frühstück pro Gast. Ein Spa-Besuch pro Anwendung oder Tagesticket. Normal, oder? Lass uns trotzdem mal einen Blick auf neue Buchungsmodelle werfen. Denn die Art, wie Menschen reisen, arbeiten und ihre Freizeit gestalten, verändert sich spürbar. Da ist die Unternehmensberaterin, die jeden Monat dieselbe Stadt besucht. Der Freelancer, der zwei Tage pro Woche das Homeoffice gegen einen anderen Schreibtisch tauscht. Oder das Rentnerpaar aus der Nachbarschaft, das regelmäßig im Hotel frühstückt, weil es dort entspannter ist als in vielen Cafés. Für solche Gäste kann ein klassisches Buchungsmodell manchmal umständlich sein. Genau deshalb experimentieren erste Hotels mit Mitgliedschaften, Kontingenten und Abonnements. Die Idee ist simpel: Statt jede Leistung einzeln zu buchen, erwerben Gäste einen regelmäßigen Zugang zu bestimmten Angeboten. Was zunächst nach Silicon Valley klingt, ist oft deutlich bodenständiger als gedacht.
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