
Juli 2010 HGK schüttet Rekord-Bonus aus | ![]() |
„Wir sind erneut gegen den Trend gewachsen und haben unsere führende Marktposition weiter ausbauen können", kommentierte Schmidt die Entwicklung. Als Gründe für denErfolg nannte der HGK-Chef Investitionen in die Qualität der Dienstleistung, eine intensivierte Betreuung der Mitarbeiter sowie neue, innovative Angebote. Dazu gehört eine weitere nationale Einkaufsgruppe mit dem Namen 50+, die durch verstärkte Einkaufsbündelung Preissenkungen von bis zu zehn Prozent ermögliche.
In Zukunft soll HGK nicht nur quantitativ, sondern auch weiter qualitativ wachsen. Die Genossenschaft will nach den Worten von Schmidt neue Wege gehen und so für die Mitglieder neue Potenziale zur Senkung der Kosten erschließen. Wegweisendes Beispiel hierfür sei die Lösung HGK-BackOffice für das betriebliche Kreditoren-Management.Rechnungseingang und Weiterverarbeitung von Belegen würden hierbei aus den Betrieben in die HGK-Zentrale ausgelagert. Der Service senke die Kosten und verbessere dasControlling.
Für 2010 rechnet die HGK mit einer weiterhin positiven Entwicklung des Geschäfts. „Wir sind in zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern sehr gut positioniert und werden daher von einer Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage profitieren", sagte Schmidt. Wichtig sei allerdings, so der HGK-Chef, dass sich die Branche auf die Stabilität der zu Jahresbeginn verbesserten steuerlichen Rahmenbedingungen verlassen könne. Für die nahe Zukunft kündigte Schmidt unter anderem eine Stärkung des HGK-Eigenmarkensortiments und weitere Dienstleistungen an. Mut macht der Genossenschaft die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren. Seitdem hat sich der Umsatz um 75,17 Prozent erhöht, das Eigenkapital um 1,2 Millionen Euro. 10,5 Millionen Euro Bonus wurden in diesem Zeitraum an die Mitglieder ausgeschüttet.
Zur Generalversammlung in Essen organisierte die HGK einen zweitägigen Branchenevent.
Über 1.200 Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und von Zulieferern nahmen teil.
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